Kugelsichere Weste

Eine kugelsichere Weste reduziert die kinetische Energie, die auf das Geschoss einer Schusswaffe einwirkt soweit, dass sie die Weste nicht durchdringen kann. Die Energie wird dabei auf eine sehr große Fläche verteilt. Das Tragen einer kugelsicheren Weste schützt nicht unbedingt vor Prellungen oder Knochenbrüchen. Eine kugelsichere Weste macht den Träger zwar nicht Kugelfest oder unverwundbar, kann aber durchaus lebensrettend sein. Die Funktionsweise der Kugelsichere Weste liegt nicht darin eine Patrone aufzuhalten, sondern die auf den Körper einwirkende Energie soweit zu verteilen, dass keine tödlichen Verletzungen entstehen. Eine kugelsichere Weste ist aus verschiedenen Materialien gefertigt. Kugelsichere Westen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Schutzwirkung, sondern ebenfalls durch den geschützten Körperbereich. Im Regelfall schützt die kugelsichere Weste die Körperbereiche mit der größten Fläche, also den Torso. Auch andere Körperteile können geschützt werden, dies schränkt aber die Bewegungsfreiheit ein. Die meisten Unterschiede resultieren aus der Konstruktionsweißen der Weste. Die ballistischen Schutzeinlagen werden meist in Schutzhüllen aus sehr belastbaren Textilien eingenäht. Für die kugelsichere Weste
Gibt es viele Anwendungsbereiche zum Beispiel für Personen die einer erhöhten Bedrohung ausgesetzt sind oder für Polizei und Militär. Für die deutsche Polizei gehören flächendeckende Unterziehschutzwesten mittlerweile zur Grundausrüstung. Soldaten der Bundeswehr sind mit kugelsicheren Westen der SK 4 ausgerüstet.

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