Grüner Tee, der perfekte Genuss

Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, gibt es für mich nicht schöneres als Grüner Tee. Manche trinken Glühwein, andere Kakao, doch grüner Tee ist ein idealer Seelentröster. Grüner Tee existiert in verschiedenen Sorten und Variationen. Im Frühsommer genieße ich gerne frischen Shincha, den ersten Grüntee des Jahres, also so etwas wie der Beaujolais beim Rotwein. Auch ein koffeinarmer Tee wie Bancha ist für mich Erholung pur. In Japan wird grüner Tee vollautomatisch verarbeitet. Der frisch geerntete Tee wird zuerst gedämpft, dann gerollt und getrocknet. Das ist dann natürlich noch kein grünerTee. Denn zuerst muss der so genannte Rohtee gesiebt, getrocknet, gemischt und verpackt werden. Erst dann entsteht das, was ich mir so gerne in vielfältiger Art schmecken lasse. Grüner Tee ist in Japan die einzige produzierte Art, circa 90000 Tonnen stellt das kleine Land jedes Jahr her. GrünerTee kann aber nicht nur zum Trinken genommen werden. Auch Köche nutzen ihn immer wieder gerne für kreative Gerichte. Hierfür wird vor allem der jadegrüne Matcha in Form von Pulver genommen. Dieser Tee hat auch den Beinamen „Japanischer Mokka“. Sein zart-bitterer Geschmack harmonisiert wunderbar mit Süßem, so dass er auch sehr gut zu Desserts passt. Ich nasche vor dem Genuss von Matcha gerne etwas Süßes, so kommt der feine Geschmack noch besser zur Geltung.

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