Heizöl – schon heute das Gas von morgen

Es gibt eine Menge unterschiedliche Möglichkeiten zu heizen. Pellets, Holz, Kohle, Wasser, Strom und noch einiges mehr. Doch man muss sich für eine Technik entscheiden und diese nutzt man dann im besten Fall zwanzig bis dreißig Jahre oder noch länger. Ich wollte ein System mit vergleichsweise niedrigem Wartungsaufwand, hoher Effizienz sowie günstigen Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Daher habe ich mich für ein System mit Heizöl entschieden. Heizöl ist umweltschonend, bietet konstante, gleichmäßige Wärmeabgabe und ist ergiebiger als manch andere Technik, etwa Erdgas. Außerdem ist Heizöl schwer entflammbar und stellt damit keine so große Gefahr dar, wie beispielsweise ein Erdgassystem.
In Verwendung befindet sich bei mir nun ein Heizsystem für Heizöl EL. Das steht für „Extra leicht“ und bedeutet, dass es sehr dünnflüssig ist. Da ich mein Heizöl aus speziellen Raffinerien in Bayern beziehe, verringert sich der Schwefelanteil und die Ergiebigkeit steigt. Auch der finanzielle Aspekt, zum Beispiel im Vergleich zu Erdgas ist beeindruckend. So liegen die Kosten für Heizöl, verglichen mit Erdgas, rund 30% tiefer. Das macht auf die Jahre gesehen einen enormen Unterschied im Portemonnaie.
Was ich ebenfalls sehr vorteilhaft finde, ist die Möglichkeit, mein Öl zu kaufen, wenn es günstig ist, um es in einem Tank auf Vorrat zu halten. Das geht beispielsweise mit Gas nicht so einfach. Auch ist der Methanausstoß bei Heizöl geringer, ebenso wie die CO-Emission.
Womöglich werde ich auch noch irgendwann auf Bio-Heizöl umsteigen, doch derzeit ist mir die Verfügbarkeit noch zu gering. Ich denke mit meinem Heizöl fahre ich schon sehr gut.

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